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Willkommen auf der Webseite der Schulstiftung für das Bistum Trier

Schulstiftung für das Bistum Trier

Im April 2026 hat das Bistum Trier die Schulstiftung für das Bistum Trier errichtet. Die Schulstiftung des Bistums Trier sichert und stärkt langfristig die katholischen Schulen in Trägerschaft des Bistums. Sie schafft neue Möglichkeiten, um trotz veränderter finanzieller Rahmenbedingungen ein hochwertiges, christlich geprägtes Bildungsangebot zu erhalten.

Ein zentrales Anliegen ist die nachhaltige Stärkung der Schulen sowie die gezielte finanzielle Unterstützung des Trägers und der einzelnen Schulstandorte. So leistet die Stiftung einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Schulen als Orte ganzheitlicher Bildung und persönlicher Entwicklung.

Unser Auftrag und Fokus

Zwei Hände halten ein schwarzes Herz gemeinsam fest

Die Schulstiftung des Bistums Trier sichert und stärkt langfristig die katholischen Schulen in Trägerschaft des Bistums. Sie schafft neue Möglichkeiten, um trotz veränderter finanzieller Rahmenbedingungen ein hochwertiges, christlich geprägtes Bildungsangebot zu erhalten.

Ein zentrales Anliegen ist die nachhaltige Stärkung der Schulen sowie die gezielte finanzielle Unterstützung des Trägers und der einzelnen Schulstandorte. So leistet die Stiftung einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Schulen als Orte ganzheitlicher Bildung und persönlicher Entwicklung.

Die Stiftung ist kein Projekt für die Schulen, sondern ein Projekt mit den Schulen. 

Tim Sturm, Generalvikar

Im Mittelpunkt stehen:

  • Fundraising und Einwerbung von Spenden und Freiwilligen Elternbeiträgen
    Ziel ist es, zusätzliche finanzielle Spielräume für die Schulen zu schaffen.

  • Strategische Entwicklung der Schullandschaft
    Die Stiftung unterstützt langfristige Perspektiven und nachhaltige Bildungsarbeit.

  • Verwaltung und verantwortungsvoller Einsatz von Mitteln
    Transparenz und Nachhaltigkeit prägen den Umgang mit anvertrauten Geldern.

  • Vernetzung und Zusammenarbeit
    Enge Kooperation mit Schulgemeinschaften, Fördervereinen und weiteren Partnern stärkt das gemeinsame Wirken.

Freiwilliges ElternEngagement (FEE)

Unsere Bistumsschulen sind weit mehr als Orte des Lernens – sie sind Räume für Neugier, Kreativität, Freundschaft und persönliches Wachstum.
Jeden Tag erleben wir, wie Ihre Kinder ihre Talente entdecken, Herausforderungen meistern, in der Wertegemeinschaft wachsen und dabei ein Stück selbstständiger werden. Die Herausforderungen für unsere Schulen sind groß, die finanziellen Spielräume werden angesichts sinkender Kirchensteuereinnahmen kleiner. Um diese besonderen Lern- und Lebensräume weiterhin mit Qualität, gestalten zu können – nachhaltig, gerecht und offen – und die finanzielle Sicherheit der Schulen in Trägerschaft des Bistums zu gewährleisten, wird das Freiwillige ElternEngagement (FEE) eingeführt.

Das Freiwillige ElternEngagement (FEE) ist ein solidarisches Angebot an Eltern zur Mitgestaltung und Mitverantwortung in einer starken Schulgemeinschaft. Wir möchten Sie damit herzlich einladen, sich an der Weiterentwicklung unserer Schulen zu beteiligen und gezielt die Schule Ihres Kindes zu unterstützen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ's) zum Freiwilligen ElternEngegament (FEE)

Das Bistum Trier als Schulträger unserer kirchlichen Schulen steht vor der Herausforderung, dass die Kirchensteuereinnahmen sinken, während Personal‑ und Sachkosten kontinuierlich steigen. Das FEE ist ein solidarisches Angebot zur Mitgestaltung und Mitverantwortung, um auch in Zukunft ein hochwertiges, christlich geprägtes Bildungsangebot leisten zu können.

Das Freiwillige Elternengagement ist ein Angebot, das Eltern nach eigenem Ermessen wahrnehmen können. Die Aufnahme eines Kindes an einer unserer Schulen – ebenso wie sein Verbleib – ist in keiner Weise an eine finanzielle Unterstützung geknüpft.

Uns ist wichtig, dass jede Familie in eigener Verantwortung entscheiden kann, ob und in welchem Umfang sie sich engagieren möchte. Wer sich einbringt, unterstützt die Weiterentwicklung unserer Schulen – wer dies nicht kann oder aus persönlichen Gründen nicht möchte, ist selbstverständlich genauso gleichberechtigter Teil unserer Schulgemeinschaft.

Das Bistum Trier stellt als Orientierungshilfe für jede Schulform eine unverbindliche Empfehlung zur Höhe des Freiwilligen Elternengagements bereit. Die vorgeschlagenen Beitragshöhen wurden so berechnet, dass sie möglichst niedrig gehalten werden können und dennoch helfen, die sinkenden Kirchensteuereinnahmen teilweise auszugleichen:

  • Grundschule: 48 € pro Monat
  • Realschule plus / Gesamtschule / Gemeinschaftsschule: 57 € pro Monat
  • Gymnasium: 67 € pro Monat

Diese Beträge sind ausdrücklich Empfehlungen. Jede Familie entscheidet frei und selbstbestimmt, ob und in welchem Umfang sie sich engagieren möchte. Auch jede andere Höhe – ob darüber oder darunter – ist möglich.

Mit dem Freiwilligen Elternengagement haben Eltern die Möglichkeit, gezielt die Schule ihres Kindes zu unterstützen. Das Elternengagement wird an die Schulstiftung für das Bistum Trier gezahlt, die die eingehenden Mittel verwaltet und dem Bistum Trier zur Verfügung stellt. Das Freiwillige Elternengagement wird an der jeweiligen Schule zur Kostendeckung verwendet, die der Träger nicht in vollem Umfang leisten kann.

Dadurch ist die vertrauliche Behandlung der Daten gewährleistet. Weder der Schulträger noch die Schulleitungen und Kollegien oder die Elternvertretungen erfahren, wer Beiträge gezahlt hat und in welcher Höhe. Ob Eltern sich auf diese Weise engagieren, wird also keine Auswirkungen auf die Behandlung ihres Kindes haben.

Die Schulstiftung sorgt dafür, dass das Freiwillige Elternengagement transparent, zweckgebunden und anonym verwaltet wird. Sie stellt sicher, dass alle Unterstützungsleistungen ausschließlich den jeweiligen Schulen zugutekommen. Gleichzeitig erfüllt sie den Auftrag, Bildung, Erziehung und kirchliches Engagement an den katholischen Schulen im Bistum Trier nachhaltig zu fördern.

Die vorgeschlagene Höhe des Freiwilligen Elternengagements ist für alle Familien gleich. Manche Familien tragen bereits durch Kirchensteuer zur Finanzierung kirchlicher Aufgaben bei. Andere Familien tun dies nicht, weil sie einer anderen Religion angehören oder im Ausland arbeiten. Mit den freiwilligen Beiträgen möchten wir allen Eltern die Möglichkeit geben, gezielt die Schule ihres Kindes zu unterstützen, um weiterhin lebendige und gut ausgestattete Schulen mit motivierten Lehrkräften zu bieten.

Die Finanzierung unserer Schulen verteilt sich auf mehrere Verantwortliche mit unterschiedlichen Aufgaben. Das Bistum Trier übernimmt dabei wichtige grundlegende und langfristige Verpflichtungen. Dazu gehören unter anderem Angebote wie die Schulpastoral sowie die Unterstützung der pädagogischen Weiterentwicklung. Auch bestimmte langfristige finanzielle Verpflichtungen werden überwiegend vom Bistum getragen. Darüber hinaus fließen Mittel in Rücklagen, die für Bau- und Investitionsmaßnahmen an den Schulen vorgesehen sind. Die Schulstiftung soll mit dem Freiwilligen Elternengagement die zurückgehenden Kirchensteuermittel auffangen und das Bistum Trier damit finanziell unterstützen.

Der Förderverein ergänzt dieses Engagement: Er ermöglicht zusätzliche Projekte, Anschaffungen oder Unterstützungsangebote, die über die reguläre Finanzierung hinausgehen, und trägt damit zur weiteren Ausgestaltung des Schullebens bei.

Für das gezahlte freiwillige Elternengagement werden wir eine Zahlungsbestätigung ausstellen.  Wir bitten um Verständnis, dass wir keine steuerliche Beratung anbieten dürfen. Die Entscheidung, ob und in welchem Umfang das freiwillige Elternengagement steuerlich berücksichtigt wird, liegt im Ermessen des zuständigen Finanzamts. 

Der Vorstand der Schulstiftung für das Bistum Trier

Drei Personen vor einem Gebäude, zwei Männer und eine Frau
Die Schulstiftung wird von einem engagierten Vorstand getragen, der vielfältige Erfahrungen aus Schule, Bildung und Wirtschaft einbringt:
  • Walter Kaufmann (Vorstandsvorsitzender)
    Ehemaliger Sparkassenberater aus Mehring

  • Thomas Schmitz (stellvertretender Vorsitzender)
    Ehemaliger Leiter der berufsbildenden Schulen Hildegard-von-Bingen in Koblenz und St. Helena in Trier

  • Dr. Helene Neis
    Ehemalige Schulleiterin der Bischöflichen Willi-Graf-Realschule in Saarbrücken

Der Vorstand versteht seine Aufgabe als Dienst an den Schulen und ihrer Zukunft.

Das Kuratorium

Sieben Personen vor einem Gebäude stehend

Das Kuratorium bildet das Aufsichtsgremium der Stiftung. In ihm sind sowohl Vertreter des Bistums als auch der Schulgemeinschaften eingebunden. Ein besonderes Gewicht liegt auf der Beteiligung der Eltern, die aus beiden Bundesländern vertreten sind.

Dem Kuratorium gehören neben dem Ökonomen des Bistums, Manfred Wagner, auch Matthias Struth, Bereichsleiter für Kinder, Jugend und Bildung im Bischöflichen Generalvikariat (BGV), sowie Dr. Kerstin Schmitz-Stuhlträger, Abteilungsleiterin für Schule und Religionsunterricht im BGV, an.

Ergänzt wird das Gremium durch engagierte Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis: Carlo Emmerich, Elternvertreter des Willi-Graf-Gymnasiums in Saarbrücken, und Daniela Gindorf, Elternvertreterin der Realschule plus St. Maximin in Trier. Darüber hinaus bringen Verena Laase, Schulleiterin der Nikolaus-Groß-Grundschule in Lebach, und Dr. Mario Zeck, Schulleiter des Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasiums in Trier, ihre schulische Expertise in die Arbeit des Kuratoriums ein.

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